Kunst trifft Sport


Die jüngste Sporthalle Münchens (ohne Corona wäre sie vor wenigen Wochen eröffnet worden) steht in Berg am Laim (Hermann-Weinhauser-Str. 7) mitten in einem zukünftigen Kunstareal der Landeshauptstadt. Architekt Fritz Lück hat bei ihrer Außengestaltung dem ambitionierten Standort Rechnung getragen und die glatten Fassadenflächen mit einem Streifendesign verfeinert, das die leuchtend gelbe Grundfarbe mit Elementen in verschiedenen Blautönen und Anthrazit unterbricht.

Als der Bau seiner Vollendung entgegen ging, fehlte noch ein wichtiges Detail: ein Leitsystem, das den Sportlern des ESV München-Ost den Weg zu ihrer neuen Halle weist. Fritz Lück wandte sich dafür an die Malerin Sabine Kühner, die u.a. an der Kunstakademie Salzburg und in der Meisterklasse von Markus Lüpertz eine außergewöhnliche Fähigkeit entwickelt hat, mentale Inhalte in spannende Farbkompositionen umzusetzen.

Nach intensiven Vorgesprächen, Ortsterminen und Recherchen zur Historie des Ortes ging Kühner daran, verschiedene Elemente in ihre ersten Entwürfe einzuarbeiten: das von Lück vorgegebene Farbkonzept, die Dynamik der Sportaktivitäten in der Halle und nicht zuletzt der geschichtliche Hintergrund, aus dem der Sportverein hervorgegangen war: In Berg am Laim wurde einst (daher der Name) Lehm abgebaut, und die Erbauer des dafür notwendigen Bahnnetzes begründeten den „Eisenbahner-Sportverein“ ESV München-Ost.

Aus den vielen anfänglichen Skizzen wurden schließlich drei Farbtafeln, die Kühner ihrem Auftraggeber präsentierte: eine sehr konkrete Umsetzung, die zwei Sportler auf dem anthrazitfarbigen Ziegelfundament der Halle in Piktogramm-artiger Weise zeigt, eine halbabstrakte Komposition, auf der die Sportler sich in farbiger Dynamik auflösen, und ein Bild ohne jede Gegenständlichkeit, auf dem lediglich die blauen und lehmgelben Elemente in einen spannenden Wettkampf treten.

„Wir nehmen alle drei“, entschied der begeisterte Fritz Lück. Die Bilder wurden hochaufgelöst fotografiert, auf Glasplatten gedruckt und witterungsfest versiegelt. Montiert sind sie jeweils auf zwei Stahlträgern, die in ihrer parallelen Anordnung und mit eleganter Biegung an Bahngleise erinnern. Die Tafeln, im Abstand von ca. 50 Metern aufgestellt, führen Sportler und Besucher nun von der Neumarkter Straße bis zum Halleneingang.

Für die Künstlerin und den Architekten bleibt nur ein Wermutstropfen: Gerne hätten sie das künstlerische Leitsystem bei der Eröffnungsfeier einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Der Festakt ist wegen Corona erst einmal aufgeschoben, aber anschauen kann man die ungewöhnlichen Kunstwerke heute schon.

Für mehr Infos und weiteres Bildmaterial wenden Sie sich bitte an

Sabine Kühner, Tel. 0151 15931037, Mail shkuehner@aol.com, Website www.sabinekuehner.de

Fritz Lück, Tel. 08026 7804115, Mail info@iblueck.de, Website www.iblueck.de




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